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Donnerstag, 24. Januar 2008

Wer nicht saniert, verheizt sein Geld

Die Heizkostenbelastung der deutschen Haushalte hat sich in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt fast verdoppelt. Langfristig werden die Preise weiter steigen. Hauseigentümer müssen jedoch nicht Jahr für Jahr tiefer ins Portemonnaie greifen:

Wer einem alten, unsanierten Eigenheim moderne Heizungstechnik, dichte Fenster und eine gute Dämmung spendiert, kann seinen Energieverbrauch um durchschnittlich 80 Prozent senken. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat nachgerechnet, was die Sanierung bringt - zum Beispiel einer vierköpfigen Familie in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus von 1970 mit 150 Quadratmetern Wohnfläche.

Alte Heizung, minimale Dämmung, undichte Fenster - solche Häuser gibt es viele in Deutschland. Ein Energieverbrauch von 4.500 Liter Öl pro Jahr ist keine Seltenheit. Das entspricht Heizkosten von derzeit gut 3.200 Euro.*

Eine umfassende energieeffiziente Sanierung nach dem neuesten Stand der Technik kann diese Energiefresser in moderne Niedrigenergiehäuser verwandeln und den Energieverbrauch auf rund 900 Liter Öl bzw. 650 Euro pro Jahr senken.
Die dazu notwendigen Maßnahmen - u. a. eine Dämmung der Außenwände, des Kellers und des Dachraumes, hochwertige Wärmeschutzfenster sowie eine moderne Heizungs- und Lüftungsanlage - würden mit rund 60.000 Euro zu Buche schlagen.

Auf den ersten Blick viel Geld - doch wie sieht es in zehn, 15 oder 20 Jahren aus? "Selbst wenn man von einer moderaten Steigerung der Energiepreise von nur fünf Prozent pro Jahr ausgeht, muss man sagen:
Wer nicht saniert, verheizt langfristig sein Geld", sagt Felicitas Kraus, Energieexpertin der dena. Schon innerhalb von zehn Jahren würden sich die Heizkosten für ein unsaniertes Haus auf rund 41.000 Euro summieren.

Der Sanierer zahlt im gleichen Zeitraum nur etwa 8.000 Euro und hätte damit bereits 33.000 Euro eingespart - gut die Hälfte der Sanierungskosten. Nach 15 Jahren würde das unsanierte Haus rund 70.000 Euro verheizen - das sanierte nur etwa 14.000.

Weitere fünf Jahre später sind insgesamt mehr als 107.000 Euro Heizkosten durch den Kamin des unsanierten Hauses gerauscht. Das sanierte hat sich mit etwa 21.000 Euro begnügt. Die Investitionskosten sind dann längst eingespart und das Haus ist weiterhin kostengünstig und komfortabel bewohnbar.

"Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist eine energiesparende Sanierung daher sehr sinnvoll. Zudem sichert sie den bleibenden Wert einer Immobilie. Ein Haus, das 4.500 Liter Öl im Jahr verbraucht, wird schon bald keinen guten Preis mehr am Markt erzielen", erläutert Felicitas Kraus weiter.
Wer die Sanierung clever finanziert, nimmt einen zinsgünstigen Förderkredit der staatlichen KfW Förderbank in Anspruch und tilgt die Raten aus den eingesparten Heizkosten. So hält sich die Kostenbelastung in Grenzen.

Weitere Informationen zur energetischen Sanierung und Fördermitteln auf http://www.zukunft-haus.info/.


*Die Berechnungen der Heizkosten beruhen auf dem aktuellen Heizölpreis von 0,72 Euro/ Liter Heizöl (Stand Januar 2008) und beziehen sich auf ein unsaniertes Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche, Baujahr 1970, und einen 4-Personen-Haushalt. Es wird ein Verbrauch von 4.500 Litern Heizöl pro Jahr angenommen.


Deutsche Energie-Agentur GmbH
- apa, ots -

BDI - BioDiesel International steigt bei VTU ein

Die BDI - BioDiesel International AG beteiligt sich mit über 25% an der VTU GmbH, den Engineering Experten aus Graz

Rückwirkend zum 1.1.2008 hat sich BDI - BioDiesel International am steirischen Unternehmen VTU Engineering beteiligt.

Der Tätigkeitsbereich von VTU liegt in der verfahrenstechnischen Planung von High Tech Prozessanlagen im Bereich Pharma, Biotechnologie, Chemie, Papier & Zellstofftechnik sowie Erdöl & Erdgas. Die Leistungen umfassen das gesamte Projektmanagement samt Inbetriebnahme von Anlagen.

An mehreren Standorten in Europa* ist die Unternehmensgruppe VTU mit insgesamt über 160 Mitarbeitern mit der Planung unterschiedlichster Anlagen für die Hochtechnologie-Industrie beauftragt - von der Pharmaindustrie bis zum Sondermüllrecycling.

Ein weiteres Geschäftsfeld liegt zunehmend im Energiemanagement und in der Energieoptimierung für gesamte Produktionsstandorte. Das Unternehmen hat 2007 einen Umsatz von rund 20 Mio Euro erwirtschaftet.

Michael Koncar, Geschäftsführer für Innovation bei VTU:
"Seit der Gründung unseres Unternehmens im Jahr 1990 sind wir mit BDI gemeinsam bei BioDiesel-Anlagenbauprojekten engagiert. Im Energiesektor sind wir mittlerweile darüber hinaus für Projekte im Bereich Biogas-Anlagen bis hin zur Energieoptimierung von Industrieanlagen tätig.

Der Markt dafür entwickelt sich aktuell besonders in Osteuropa, im arabischen Raum und im Fernen Osten. Für die Zukunft haben wir bereits Entwicklungen aus der Biotechnologie parat, die wir gemeinsam mit BDI umsetzen können.

Unsere speziellen Dienstleistungen im Bereich Basic Engineering mit modernster Software, Prozess-Simulation etwa für die Pharmaindustrie und Scale Up Planungsarbeit passen sehr gut zur Anlagenbaukompetenz der BDI. VTU ist nun nicht mehr nur langjähriger Forschungspartner und Dienstleister, sondern auch strategisch mit BDI verbunden."

Wilhelm Hammer, Vorstandsvorsitzender der BDI:
"VTU ist in den Jahren unserer Zusammenarbeit ein starker Partner geworden. Wie die BDI hat die VTU hoch qualifizierte Mitarbeiter, überwiegend Akademiker und Ingenieure. Das Unternehmen ist ebenfalls international tätig und ein Spezialist für Prozess Engineering im Anlagenbau für verschiedenste Branchen, für uns also eine ideale Ergänzung und Erweiterung.

Das hat bisher schon dazu geführt, dass BDI und VTU gemeinsam einen Gebäudekomplex bei Graz als Firmensitz nutzen. Uns mit VTU stärker zu verbinden war der nächste logische Schritt, auch deswegen weil VTU ihrerseits bereits eine 9,5% Beteiligung an der BDI hält.

Wir erwarten uns mit der Beteiligung eine Steigerung der Synergien und eine Verstärkung unserer Kapazitäten in Spitzenzeiten, wie sie im Anlagenbau immer wieder vorkommen. Darüberhinaus sehen wir in der Kombination der beiden Unternehmen die Möglichkeit im Anlagenbau flexibler und vielfältiger auf Bedarfe in unterschiedlichen Branchen reagieren zu können und damit unser Leistungsspektrum zu erweitern.

Kunden aus der Industrie wünschen sich zunehmend eine Gesamtleistung von der Planung bis zur Umsetzung, so wie BDI das im BioDiesel-Markt bereits realisiert. Mit VTU gemeinsam können wir das auf einer breiteren Basis auch anderen Branchen bieten."

*VTU unterhält Tochtergesellschaften und Niederlassungen in Graz, Linz, Wien, Kundl, Deutschland (Frankfurt, Rheinbach/Bonn), Italien (Bozen) und in der Schweiz (Basel), der Hauptsitz der Gesellschaft ist in Grambach bei Graz. Die für die Beteiligung zu investierende Summe liegt im einstelligen Millionen-Bereich.

Weitere Informationen unter www.bdi-biodiesel.com und www.vtu.com

Über BDI - BioDiesel International AG
BDI - BioDiesel ist ein weltweit führender Komplettanbieter von Anlagen zur Produktion von BioDiesel. Zum Leistungsumfang zählen die Planung und Projektierung der Anlagen, deren Errichtung und Inbetriebnahme sowie der anschließende After-Sales Service. BDI-BioDiesel verfügt über umfassende Erfahrungen bei der Produktion von BioDiesel sowie ein aus der eigenen Forschung und Entwicklung resultierendes umfangreiches Patentportfolio. Bei der Erstellung von Multi-Feedstock-Anlagen, die BioDiesel auf Basis verschiedener Rohstoffe - wie Pflanzenölen, Altspeiseölen und tierischen Fetten - produzieren können, sieht sich die Gesellschaft weltweit als Technologie- und Marktführer. Die BDI - BioDiesel International AG beschäftigt derzeit über 120 Mitarbeiter. Die Aktien der BDI - BioDiesel International AG (ISIN AT0000A02177) sind im Prime Standard/Geregelter Markt an der Frankfurter Börse notiert.

- dpa -

Mittwoch, 23. Januar 2008

Einführung eines Carbon-Offset-Programms für Flugreisende in Europa und Afrika

Neue Umweltinitiative fällt mit dem ersten Verpflichtungszeitraum des Kyoto-Protokolls der Europäischen Union zusammen

Atlas-Blue und das Airsavings Develop Program To Eliminate Carbon Footprint Created By Air Travel (Entwicklungsprogramm zur Beseitigung der flugreisebedingten Kohlenstoffrückstände)

Der europäische Billigflieger Atlas Blue bietet als erste Fluglinie in Afrika und zweite in Europa seinen Kunden Carbon-Offsets auf seiner Buchungsplattform an. Zu einer Zeit, in der die Umwelteinwirkung von Flugreisen bei den Kunden zunehmende Beachtung findet, können Passagiere von Atlas Blue nun bei ihrer Flugreservierung auf der Website des Unternehmens www.atlas-blue.com schädliche Kohlenstoffemissionen, die während ihrer Reise anfallen, durch die Unterstützung von Projekten wettmachen, die den Kohlenstoffausstoss neutralisieren.

Das Programm, das vom europäischen Anbieter von Back-End-Technologie und -Lösungen für Billigflieger, Airsavings SA, betrieben wird, errechnet die Flugemissionen aufgrund der geflogenen Strecke, dem Treibstoffverbrauch, dem Ladegewicht, der Leistung und der Strahlenwirkung. Das Programm kalkuliert einen finanziellen Beitrag, der sich auf diese Koordinaten stützt und ausreicht, um den ausgestossenen Kohlenstoff zu neutralisieren.

Die Beiträge gehen direkt an ActionCarbone, eine von Europa geförderte gemeinnützige Organisation, die Programme zur Kohlenstoffreduktion (Carbon-Offsetting) wie das Pflanzen von Bäumen oder die Einführung erneuerbarer Energien finanziert. ActionCarbone (www.actioncarbone.org) wird von der französischen Regierungsorganisation für Umwelt- und Energiewirtschaft ADEME (Agence de l'Environnement et de la Maîtrise de l'Energie) unterstützt und von der Nichtregierungsorganisation GoodPlanet betrieben, die sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzt.

Atlas Blue geht diesen Schritt genau zu Beginn des ersten Verpflichtungszeitraums der Europäischen Union im Rahmen des Kyoto-Protokolls (2008-2012), und obwohl Flugreisen nicht ausdrücklich erfasst werden, wird die Reduktion von Flugemissionen als integraler Bestandteil der zu erfüllenden Verpflichtungen angesehen, wie sie das Protokoll behandelt.

Es zeugt ausserdem von gutem Geschäftssinn, dass Atlas Blue seinen Kunden ermöglicht, Carbon-Offsets zu erwerben. In zwei Jahren ist die Billigflugtochter von Royal Air Maroc (RAM) zur grössten E-Commerce-Fluglinie im südlichen Mittelmeerraum geworden, die viele europäische Städte einschliesslich Paris, Marseille, Brüssel, Madrid, Barcelona, Mailand, Amsterdam und London anfliegt.

Aufgrund ihres Engagements für nachhaltige Entwicklung betreibt Atlas Blue eine junge A320-Flotte und hat damit nur die energieeffizientesten Flugzeuge im Einsatz. Billigfluglinien wie Atlas-Blue hinterlassen die geringsten Kohlenstoffrückstände und verzeichnen damit die ebenfalls geringsten Umwelteinwirkungen, da sie schon aufgrund ihres Geschäftsmodells Verschwendung vermeiden und neuere, effizientere Flugzeuge einsetzen.

"Die Nachfrage nach einer effektiven Neutralisierung der klimaverändernden Auswirkungen des Flugverkehrs steht bei unseren Kunden sehr weit oben auf der Prioritätenliste", betonte der CEO von Airsavings SA, Raphael Bejar.

Sein Unternehmen stellt die Buchungsplattformen zur Verfügung, die von vielen europäischen Billigfluglinien und infolge dessen auch von vielen Millionen Flugreisenden genutzt werden. Das Unternehmen entwickelt ebenfalls Modelle zur Ertragsgenerierung für diese Fluglinien, die sich auf die Steigerung der Rentabilität, des Wertes und die Verbesserung der Dienstleistung konzentrieren.

"Reisende sind sehr um Ihre Kohlenstoffrückstände besorgt. Indem wir ihnen einen Weg aufzeigen, die Umwelteinwirkungen ihres Fluges deutlich zu verringern, können wir einerseits ihren Wünschen gerecht werden und andererseits der Erfahrung mit Atlas Blue einen positiven Wert hinzufügen."

Das Programm von Atlas Blue ist die erste dynamische und ganzheitliche Carbon-Offset-Initiative; während andere Fluglinien in diesem Zusammenhang eine Pauschalgebühr anbieten, die sich auf Durchschnittswerte stützt, errechnet Atlas Blue die Beitragsanteile anhand der Strecken, wie sie von den GPS-Koordinaten bestimmt werden. Passagiere haben ebenfalls die Möglichkeit, sich gegen einen Beitrag zu entscheiden.

http://www.Airsavings.net
http://www.Atlas-Blue.com
http://www.actioncarbone.org


-dpa

Dienstag, 22. Januar 2008

Bundesverband Photovoltaik: 10 000 Dächerprogramm im Würgegriff der Politik

Bundesverbandspräsident Ing. Bernd Rumplmayr kritisiert Wabl

Fassungslos steht der Bundesverband Photovoltaik Austria vor der Aktion des Klimaschutzbeauftragten des Bundeskanzlers, Andreas Wabl, der im Klimafonds gegen das 10 000 Dächerprogramm, ein Impulsprogramm zur Durchsetzung der langfristig gesehen effizientesten Form sauberer Energie, nämlich der Photovoltaik, gestimmt hat.

"Weltweit boomt diese Technik, Österreich ist bereits ein Exportland im Bereich der Produktion, nur in Österreich selbst, herrscht Totenstille. Den Versuch diesen groben Missstand zu überwinden widersetzt sich nun Wabl, er versucht die Uhren zurückzudrehen und Österreich in der Technologiesteinzeit einzuzementieren," erklärt Präsident Ing. Bernd Rumplmayr vom Bundesverband Photovoltaik.

Dies, so Rumplmayr, "ist umso unverständlicher, als die Erfolge in Deutschland mit dem seinerzeitigen 100 000 Dächerprogramm einen Entwicklungsboom ausgelöst hat, der heute in China, Indien und weiteren 40 Staaten nachvollzogen wird. Wabl, als ehemaliger Grüner, müsste eigentlich wissen, dass moderne Energie- und Umweltpolitik weitreichende ökologische Zukunftsperspektiven und nicht nur Heizölkesselförderung braucht!"

Rumplmayr wünscht sich eine politikfreie Diskussion über die Zukunft der Photovoltaik, die nach anerkannten Experten im Bereich der erneuerbaren Energie mit der Bedeutung der Erfindung des Rades für die Menschheit gleichzusetzen ist. Rumplmayr abschließend:"Der Kanzler muss ein Machtwort sprechen und den grünen Irrläufer zurückpfeifen!"


-dpa-

GCC tätigt langfristige Investition in Kanada

In Zeiten, in denen der Ölpreis von einem Rekordhoch zum anderen eilt, während sich der Gaspreis auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau hält, ziehen Kanadas Bodenschätze die Aufmerksamkeit - und das Investitionskapital - der Mitgliedsstaaten des Golf-Kooperationsrats (GCC) (Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain, Kuwait, Oman und Katar) auf sich.

Laut der Financial Times befanden sich zwei kürzliche Zukäufe der Abu Dhabi National Energy Company ("TAQA") aus den Vereinigten Arabischen Emiraten unter den grössten Geschäftsabschlüssen in Albertas Öl- und Gassektor 2007.

Einem Artikel vom 7. Januar 2008 zufolge berichtet die FT, dass TAQAs 2,0 Milliarden US-Dollar teure Akquisition der Northrock Resources im Mai Rang acht und ihre 4,6 Milliarden US-Dollar teure Übernahme des PrimeWest Energy Trusts aus Calgary, welche im September bekannt gegeben wurde, Rang vier auf der Liste der grössten weltweiten GCC Geschäfte im Jahr 2007 belegt. Zusätzlich zu diesen Transaktionen hat TAQA mit dem Ankauf von Pioneer Canada für 540 Millionen US-Dollar im August 2007 eine dritte Akquisition getätigt.

Diese TAQA-Käufe stellen den Beginn einer neuen Kapitalquelle für Albertas Öl- und Gasmarkt dar", so Michael Black, ein bekannter Anwalt in der Energiebranche und Mitglied des Vorstands von Heenan Blaikie.

Diese Kanzlei vertrat TAQA bei allen Käufen und half mit Tatkraft und Kompetenz im M&A-Bereich bei der Abwicklung dieser grossen, grenzüberschreitenden Akquisitionen. Besagte TAQA-Käufe waren Bestandteil der rekordverdächtigen 83 Milliarden US-Dollar, die GCC-Unternehmen im Jahr 2007 weltweit investierten. Dies verdoppelte die Investitionen des CGG im Jahr 2006.

"GCC-Investitionen stellen noch einen relativ kleinen Teil der weltweiten M&A-Geschäfte dar, aber mutige Investitionen wie das TAQA-Geschäft zeigen, dass die GCC-Investoren weltweit enorm an Bedeutung gewinnen", so Subrata Bhattacharjee, Co-Vorsitzender von der Heenan Blaikie National Trade and Competition Group. "Dies ist eine aufregende Zeit. Unser Unternehmen arbeitet zurzeit mit einer zunehmenden Zahl ausländischer Investoren zusammen, die in Kanada vorzügliche Investitionsmöglichkeiten sehen."

In Bezug auf TAQA sagte TAQA-Vorsitzender (CEO) Peter Barker-Homek:

"TAQA ist ein wahrhaft globales Unternehmen, das stolz ist auf die Vielfalt seiner Betriebe und Belegschaft sowie auf sein Leistungsprinzip - Frauen und Männer aller Nationalitäten haben die Möglichkeit, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Zurzeit beschäftigen wir in neun Ländern über 2.500 Mitarbeiter aus 38 Ländern. Die Werte unseres Unternehmens in Bezug auf Transparenz, Gesundheit, Sicherheitsstandards und soziale Verantwortung werden im gesamten Konzern geteilt und sind der Grund, weshalb wir wegen unserer guten Geschäftsmethoden immer bekannter werden.

Der Abschluss dieser Geschäfte ist ein Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens. TAQA ist eines der ersten staatlich geförderten Unternehmen, das es ausserhalb seines Herkunftslandes unter die besten zehn Öl- und Gasfirmen schafft. TAQA hofft, Vorzeigemodell für die Führung derartiger Unternehmen in Überseemärkten zu werden. Im Namen aller Angestellten von TAQA möchte ich unsere Dankbarkeit für das besondere Vertrauen der kanadischen Regierungsbehörden in unser Unternehmen ausdrücken. Seien Sie sich sicher, wir werden Sie nicht hängen lassen."

Heenan Blaikie ist eine der besten Anwaltskanzleien Kanadas. Die Kanzlei bietet strategische Rechtsberatung und innovative Geschäftslösungen in sechs umfassenden Bereichen: Wirtschaftsrecht, Steuern, Arbeit und Beschäftigung, Gerichtsverfahren, geistiges Eigentum und Unterhaltung. Die 1973 gegründete Firma beschäftigt heute 425 Anwälte und wächst weiter. Heenan Blaikie verfügt über neun Büros in Ontario, British Columbia, Alberta und Quebec.


-apa, ots -

Rewe führt Bio-Marke ein

Bei Rewe ist ab sofort Öko-Kost angesagt.

Der Kölner Handelskonzern Rewe will seine Eigenmarkenstrategie ausbauen: Über mehrere Kanäle bewirbt die Einzelhandelskette ihr neues Label Rewe Bio. Neben klassischen TV-Spots und Printanzeigen setzt Rewe zur Produkteinführung auf das Internet.

Die bisherige Marke im Bio-Segment, "Füllhorn", verschwand zum 20. Januar aus den Regalen. Bereits Mitte 2007 hatte die Handelsgruppe angefangen, das Biolabel langsam einzuführen. Bisher ist rund die Hälfte des Portfolios, das sind rund 200 Bio-Produkte, auf das neue Design umgestellt worden.

Laut einer Analyse von Nielsen Media Research hat Rewe im letzten Jahr das Werbevolumen für den Gesamtmarkt um 25 Prozent angehoben und liegt damit bei 85 Millionen Euro brutto. Die Handelsgruppe setzt dabei vor allem auf TV-Werbung und Zeitungsanzeigen.

Seit rund einem Dreivierteljahr ersetzt die Dachmarke "Rewe" die Labels Erlenhof, Salto und Today. Künftig soll es neben Ja und Rewe Bio auch die Premiumlinie Rewe Exklusiv geben.
Verantwortlich für den Online-Part ist der Nexum. Die Kölner Agentur realisierte bereits die Online-Maßnahmen zum Start des neuen Rewe-Markenkonzepts, den Relaunch von Rewe.de sowie die Kampagne "1 Jahr neue REWE". Den zweiten Bestandteil der Kampagne bilden Konzeption, Gestaltung und Flash-Umsetzung der Online-Werbemittel.


- W U V -

Montag, 21. Januar 2008

Brief an Luxemburgischen Umweltminister

Belgische Stahlarbeiter streiken für mehr Umweltverschmutzung

Beschäftigte fürchten um ihren Arbeitsplatz



(dpa). - Tausende Stahlarbeiter haben am Montag in Belgien die Arbeit niedergelegt . Sie fordern mit ihrem 24-stündigen Ausstand größere Verschmutzungsrechte für die belgische Stahlindustrie. Der Stahlkonzern ArcelorMittal will keine teuren Zertifikate zum Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase erwerben , um einen weiteren Hochofen in Seraing bei Lüttich in Betrieb zu nehmen.

Die Europäische Union (EU) hat ein Handelssystem mit Verschmutzungsrechten aufgebaut, das jedem Land bestimmte Grenzen für den Ausstoß von Kohlendioxid setzt. Will ein Betrieb mehr Schadstoffe ausstoßen als ihm die nationalen Behörden eingeräumt haben, muss er die Rechte dafür von Unternehmen kaufen, die ihre Zuteilung nicht ausgenutzt haben.

Die sozialistische Gewerkschaft FGTB forderte die Unternehmensleitung von ArcelorMittal auf, die nötigen Quoten zu erwerben. Zugleich verlangte sie von der belgischen Politik, für eine Lösung zu sorgen.

Um auch die EU in dieser Frage unter Druck zu setzen, könnte die wallonische Region die Ratifizierung des neuen EU - Vertrags von Lissabon verweigern, hieß es.

-dpa-

Sonntag, 20. Januar 2008

Physiologische Wirkungen und Gefahren von CO2

Immer wieder kommt es zu Unfällen mit CO2.

In Weinkellern, Futtersilos, Brunnen und Jauchegruben können sich durch Gärprozesse beträchtliche Mengen an CO2 bilden. Bei der Vergärung von einem Liter Most entstehen etwa bis zu 50 Liter Gärgas.

Wenn nicht für ausreichende Entlüftung gesorgt ist, bilden sich gefährliche Konzentrationen, und zwar aufgrund der höheren Dichte von CO2 im Vergleich zu Luft vor allem in Bodennähe (Kohlenstoffdioxid-See).

Die direkte Schadwirkung auf Tier und Mensch kann im Einzelfall auf der Verdrängung des Sauerstoffes in der Luft beruhen. Die weit verbreitete Ansicht, CO2 sei an sich unschädlich und wirke nur durch Verdrängen des lebensnotwendigen Sauerstoffs, ist jedoch falsch. Daher ist auch die alte Kerzenprobe zum Erkennen von gefährlicher Sauerstoffknappheit nicht sinnvoll.

Durch die Verdrängung der Luft (Absinken des O2-Partialdrucks auf weniger als 130 mbar) durch das schwerere Kohlenstoffdioxid kann es aber zusätzlich zu den schädlichen Wirkungen des CO2 auch zum Ersticken durch Sauerstoffmangel kommen.

Im Blut gelöstes CO2 aktiviert in physiologischer (natürlicher) und leicht gesteigerter Konzentration das Atemzentrum des Gehirns, in deutlich höherer Konzentration führt es jedoch zur Verminderung oder sogar Aufhebung des reflektorischen Atemanreizes (Atemdepression, Atemstillstand). Diese Wirkungen treten viel rascher ein als eine Erstickung.

Ab etwa 5 Prozent CO2 in der eingeatmeten Luft treten Kopfschmerzen und Schwindel auf, bei höheren Konzentrationen beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Blutdruckanstieg, Atemnot und Bewusstlosigkeit (die so genannte CO2-Narkose). CO2-Konzentrationen von 8 Prozent und mehr führen innerhalb von 30 bis 60 Minuten zum Tod.

Zusätzlich hat Kohlenstoffdioxid eine indirekte Wirkung auf den Sauerstoffhaushalt des Blutes. Befindet sich vermehrt Kohlenstoffdioxid in der Luft oder im Frischwasser, so wird im Blut über das Dissoziationsgleichgewicht der Kohlensäure der pH-Wert vermindert – das Blut wird "sauerer".

Von diesem Absinken des pH-Werts ist das Hämoglobin betroffen. Bei niedrigerem pH-Wert verringert sich seine O2-Bindungskapazität. Das heißt bei gleichem O2-Gehalt der Luft kann vom Hämoglobin weniger Sauerstoff gebunden und transportiert werden.

Dieser Sachverhalt wird durch den Bohr-Effekt und den Haldane-Effekt beschrieben. Im Gewebe, wo der Sauerstoff abgegeben werden soll, ist die Konzentration von CO2 höher (= niedriger pH-Wert, geringere O2-Bindungskapazität) und erleichtert damit die O2-Abgabe. In der Lunge sind die Verhältnisse umgekehrt und begünstigen so das "Beladen" des Hämoglobins mit Sauerstoff.

Dieser indirekte Effekt über den pH-Wert des Blutes ist von der weitaus stärkeren Giftigkeit des Kohlenstoffmonoxid zu unterscheiden. Kohlenstoffmonoxid maskiert als Komplexbildner den Eisenkern des Hämoglobins irreversibel und verhindert dadurch die Bindung von Sauerstoff in den roten Blutkörperchen. Dies ist ein anderer (wirksamerer) molekularer Mechanismus als beim Kohlenstoffdioxid.

Immer wieder fallen ganze Familien einer Gärgasvergiftung zum Opfer, weil mehrere Personen bei der Rettung eines Familienmitglieds selbst Kohlenstoffdioxid einatmen und bewusstlos werden. Der Ersthelfer begibt sich mit einem Rettungsversuch nur selbst in Gefahr – niemand kann mit angehaltenem Atem einen Bewusstlosen aus einem Keller tragen. Stattdessen ist eine Belüftung (falls vorhanden) einzuschalten und ein Notruf abzusetzen.

Die Rettung eines Verunglückten aus CO2-verdächtigen Situationen (Weinkeller usw.) ist nur durch professionelle Einsatzkräfte (Feuerwehr) mit umluftunabhängigem Atemschutz möglich.

In seltenen Fällen kommt es auch zu Naturkatastrophen mit Kohlenstoffdioxid; die bekannteste ereignete sich 1986 am Nyos-See in Kamerun.

- Quelle: Wiki -

CO2 in der Atmosphäre und Treibhauseffekt

Treibhauseffekt

Kohlenstoffdioxid absorbiert einen Teil der Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung), während kurzwelligere Strahlung, d. h. der größte Teil der Sonnenstrahlung, passieren kann. Diese Eigenschaft macht Kohlenstoffdioxid zu einem so genannten Treibhausgas.

Nach Wasserdampf ist Kohlenstoffdioxid entsprechend seinem Mengenanteil das wirksamste der Treibhausgase, wenngleich die spezifischen Wirksamkeiten von Methan und Ozon höher sind.

Alle Treibhausgase zusammen erhöhen die mittlere Temperatur auf der Erdoberfläche von ca. −18 °C auf +15 °C (natürlicher Treibhauseffekt). Kohlenstoffdioxid hat einen Anteil von ca. 9 bis 26 % an diesem Gesamteffekt und ist somit in hohem Maß für das lebensfreundliche Klima der Erde mitverantwortlich.

Der CO2-Anteil in der Erdatmosphäre war im Verlauf der Erdgeschichte beträchtlichen Schwankungen unterworfen, die verschiedene biologische, chemische und physikalische Ursachen haben.

Seit wenigstens 650.000 Jahren lag der Anteil jedoch immer unterhalb von 280 ppm. Die CO2-Konzentration in den letzten 10.000 Jahren blieb relativ konstant bei 280 ppm. Die Bilanz des Kohlenstoffdioxidkreislaufes war somit in dieser Zeit weitgehend ausgeglichen. Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert stieg der CO2-Anteil in der Atmosphäre auf bislang 381 ppm (2006) und steigt z. Zt. weiter um durchschnittlich 1,5 bis 2 ppm pro Jahr.

Dieser Anstieg wird durch die anthropogenen, d. h. vom Menschen verursachten, CO2-Emissionen von jährlich ca. 36,3 Gt bzw. ca. 9,9 Gt Kohlenstoff (8,4 GtC durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe sowie 1,5 ± 0,5 GtC durch Landnutzung) bewirkt.

Dies macht zwar nur einen kleinen Anteil des überwiegend aus natürlichen Quellen stammenden Kohlenstoffdioxids von jährlich etwa 550 Gt CO2 bzw. 150 Gt Kohlenstoff aus, bewirkt jedoch einen Nettozufluss, da die Bilanz des natürlichen CO2-Kreislauf Null ist.

Die anthropogenen CO2-Emissionen werden zum Teil von den natürlichen Kohlenstoffdioxidsenken aufgenommen, sodass sich nur etwa 45% des anthropogenen Kohlendioxid in der Atmosphäre akkumulieren.

Von der überwiegenden Mehrheit der Wissenschaftler wird die Meinung vertreten, dass eine vom Menschen verursachte Zunahme der Treibhausgase in der Atmosphäre zum anthropogenen Treibhauseffekt beiträgt, der zur globalen Erwärmung führt.

Einen wesentlichen Beitrag zur Erwärmung leistet dasjenige CO2, das durch die Verbrennung der fossilen Energieträger Erdöl, Erdgas und Kohle freigesetzt wird, während die Verbrennung von Biomasse und daraus gewonnenen Kraftstoffen in der Bilanz nur CO2-Mengen freisetzt, die vorher photosynthetisch gebunden worden waren. Die Folgen der globalen Erwärmung sollen durch Klimaschutz gemindert werden.

Allgemein ist in der Wissenschaft spätestens seit den 1990er Jahren anerkannt, dass es eine statistisch signifikante Klimaveränderung gibt und dass eine der Ursachen der Anstieg der Konzentration an Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre ist.

Dieser anfänglich noch mit größeren Unsicherheiten verbundene Verdacht hat sich im Laufe der Forschungen und nach heftiger Kontroverse um die globale Erwärmung immer mehr erhärtet und ist heute weitgehend wissenschaftlicher Konsens.

Ohne Berücksichtigung der Treibhausgase sind die beobachteten Temperaturdaten nicht zu erklären.

- Quelle: Wiki -

Verwendung von CO2

Bei der Sublimation von Trockeneis entsteht ein weißer Nebel aus dem kalten CO2-Luft-Gemisch und kondensierender Luftfeuchtigkeit, der früher als Effekt in der Bühnentechnik Einsatz fand. Heute gibt es zum Beispiel Nebelkühl-Vorsätze für normale Verdampfer-Nebelmaschinen, die mit flüssigem CO2 betrieben werden.

Viele Getränke enthalten Kohlenstoffdioxid, um beim Trinken einen besseren Erfrischungseffekt zu erzielen. Bei manchen Getränken entsteht es durch Gärung (Bier, Sekt), bei anderen wird es künstlich zugesetzt (Limonade, Sodawasser) oder es wird kohlenstoffdioxidhaltiges, natürliches Mineralwasser verwendet. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt es die Bezeichnung E 290.

Bei der Herstellung wird Kohlenstoffdioxid unter hohem Druck in das Getränk gepumpt, wobei es zu etwa 0,2 % mit Wasser zu Kohlensäure reagiert; der größte Teil ist als Gas im Wasser gelöst.

Bei einem Druckabfall durch Öffnen des Gefäßes kommt es zu einer Nukleation, so dass das nun überschüssig gelöste Gas bläschenförmig austritt und aufsteigt. Die Bläschenbildung des Gases und der säuerliche Geschmack der Kohlensäure auf der Zunge beim Trinken stimulieren die Geschmackssinneszellen, was einen Erfrischungseffekt zur Folge hat.

Kohlenstoffdioxid kommt auch in Feuerlöschern zum Einsatz, da es Sauerstoff vom Brandherd verdrängt (siehe auch CO2-Löscher, Brandbekämpfung, Löschmittel).

Kohlenstoffdioxid wird als Dünger in Gewächshäusern eingesetzt. Grund ist der durch den photosynthetischen Verbrauch entstehende CO2-Mangel bei ungenügendem Nachschub an Frischluft, besonders im Winter bei geschlossener Lüftung, weil Pflanzen CO2 als Grundsubstanz benötigen. Dabei wird das Kohlenstoffdioxid entweder direkt als reines Gas (relativ teuer) oder als Verbrennungsprodukt aus Propan oder Erdgas eingebracht (Kopplung von Düngung und Heizung).

Die mögliche Ertragsteigerung ist abhängig davon, wie stark der Mangel an CO2 ist und wie stark das Lichtangebot für die Pflanzen ist.

Kohlenstoffdioxid wird auch in der Aquaristik als Dünger für Wasserpflanzen eingesetzt (CO2-Diffusor). Auch durch Zufuhr von organischer Substanz kann der CO2-Gehalt im Wasser erhöht werden (Veratmung, aber auf Kosten des Sauerstoff-Gehalts).

Überkritisches Kohlenstoffdioxid besitzt eine hohe Löslichkeit für unpolare Stoffe und kann giftige organische Lösemittel ersetzen. Es wird als Extraktionsmittel, zum Beispiel zur Extraktion von Naturstoffen wie Koffein (Herstellung von koffeinfreiem Kaffee durch Entkoffeinierung), und als Lösemittel zum Reinigen und Entfetten, zum Beispiel von Wafern in der Halbleiterindustrie und neuerdings auch von Textilien (Chemische Reinigung), verwendet.

Aktuell wird auch intensiv daran geforscht, überkritisches Kohlenstoffdioxid als Reaktionsmedium für die Feinchemikalienherstellung (z. B.für die Herstellung von Aromastoffen) zu verwenden, da isolierte Enzyme hierin vielfach aktiv bleiben und keine Lösemittelrückstände (im Gegensatz zu organischen Lösemitteln) in den Produkten verbleiben.

Kohlenstoffdioxid kommt als Kältemittel unter der Bezeichnung R744 oder R-744 in Fahrzeug- und stationären Klimaanlagen, bei industrieller Kältetechnik, Supermarkt- und Transportkühlung sowie in Getränkeautomaten zum Einsatz.

Es hat eine große volumetrische Kälteleistung (höhere Effizienz in einem gegebenen Volumen), eine hohe Umweltverträglichkeit (Treibhauspotential im Vergleich zu heute verwendeten Kältemitteln etwa 1/1000 pro kg; kein Ozonabbau-Potential; Gewinnung aus industriellem Abfallgas) und kann gleichzeitig in Wärmekreisläufen wie in Warmwasserpumpen und Fahrzeugheizungen genutzt werden.

Kohlenstoffdioxid wird auch als Schutzgas in der Schweißtechnik eingesetzt – entweder in reiner Form oder häufiger als Zusatz zu Argon und/oder Helium. Da Kohlenstoffdioxid bei hohen Temperaturen thermodynamisch instabil ist, wird es nicht als Inertgas, sondern als Aktivgas bezeichnet.

CO2 wird auch in Abführmitteln (Zäpfchen) verwendet. Durch eine chemische Reaktion während der Auflösung des Zäpfchens wird CO2 freigesetzt und dehnt den Darm, was wiederum den Stuhlreflex auslöst.

In zunehmendem Maße wird CO2 in Verbindung mit einem automatisierbaren Strahlverfahren verwendet, um hochreine Oberflächen zu erzeugen. Mit seiner Kombination aus mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften kann beispielsweise CO2-Schnee verschiedenste Arten von Oberflächen-Verunreinigungen rückstandsfrei lösen und abtragen.

In so genannten CO2-Anlagen werden in jüngster Zeit auch Schweine vor der Schlachtung betäubt. Dazu werden sie in Gruppen in einem Paternosteraufzug in eine Grube hinab gelassen, die mindestens 90% CO2 enthält und verlieren dabei das Bewusstsein.

- Quelle: Wiki -

Kohlenstoffdioxid - anderer Name CO2

Name Kohlenstoffdioxid
Andere Namen CO2
Dioxidokohlenstoff
Kohlendioxid
Kohlenstoff(IV)-oxid


Kohlenstoffdioxid (im normalen Sprachgebrauch meist Kohlendioxid, oft aber auch fälschlich Kohlensäure genannt) ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff und gehört damit neben Kohlenstoffmonoxid (auch Kohlenmonoxid), Kohlenstoffsuboxid und dem instabilen Kohlenstofftrioxid zur Gruppe der Kohlenstoffoxide.

Kohlenstoffdioxid ist ein farb- und geruchloses Gas. Es ist mit einer Konzentration von ca. 0,04 % (im Jahr 2006 381 ppm, jährliche Zunahme ca. 2 ppm)[3] ein natürlicher Bestandteil der Luft. Es entsteht sowohl bei der vollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen unter ausreichendem Sauerstoff als auch im Organismus von Lebewesen als Kuppelprodukt der Zellatmung.

Das CO2 wird dabei über den Atem abgegeben. Umgekehrt sind Pflanzen, manche Bakterien und Archaeen in der Lage, CO2 durch die Kohlenstoffdioxid-Fixierung in Biomasse umzuwandeln. So produzieren Pflanzen beispielsweise bei der Photosynthese aus anorganischem CO2 Glukose.

-quelle: Wiki -